264, Okt 2005

 
  

Die chinesische Regierung hat kürzlich die viele Jahre gewährte finanzielle Unterstützung für 2.000 Zeitungen und 9.000 Zeitschriften beendet. Ebenso wurde die Verpflichtung von Institutionen, bestimmte Publikationen zu abonnieren, aufgehoben, eine Regelung, von der viele dieser Publikationen abhängig waren. Ganz plötzlich müssen die Medien in China auf eigenen Füßen stehen. Professor Yu Guoming von der School of Journalism and Communication an der Renmin University of China spricht offen über die Fortschritte der Medienreform in China und die Auswirkungen dieser Reform auf Regierung, Journalistinnen, Journalisten und die Bevölkerung. Außerdem werden in dieser Ausgabe Details der Ergebnisse der kürzlich stattgefundenen WACC-Zentralausschusssitzung in Brighton/Großbritannien dargestellt.

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Media Reform in China

10 Okt 2005

The Chinese government has recently withdrawn its longstanding subsidy from 2,000 newspapers and 9,000 magazines, as well as banning mandatory subscriptions that many publications depended on. All of a sudden the media in China has to stand on its own feet. Ownership of state media has been transferred into the hands of private companies and foreign investors and the government is loosening its grip on the media. Digital media are major contributors to change, and the government is realistic about how much control it can exert on it. Professor Yu Guoming of the School of Journalism and Communication, at Renmin University of China, talks frankly about the progress of the media reform in China, and the impact of the reforms on government, journalists and the people.

Sean Hawkey

Since 1949 when the Communists came to power in China, Chinese media have been controlled by the Party. With over 2,000 newspapers, and 9,000 magazines, all owned and controlled by the Party, there has been little room for dissent and the government was able to control exactly what people were reading.

Ein Beitrag von Sean Hawkey, Peking

Der „Mongolian Cow Sour Yoghurt Super Girl Contest", besser bekannt als „Super Girl", hat China im Sturm erobert und ein phänomenal großes Interesse gefunden. Es wurde der Öffentlichkeit erlaubt, ähnlich wie in westlichen Shows wie „Pop Idol" per SMS abzustimmen, wer den Wettbewerb gewinnen sollte.

Der WACC-Zentralausschuss hat bei seiner Sitzung vom 1.-6. Oktober 2005 in der Nähe der Stadt Brighton in Ost-Sussex wichtige und weit reichende Entscheidungen betroffen. Der bisherige Zentralausschuss wird als höchstes Entscheidungsgremium ersetzt werden durch einen Vorstand mit Präsident/in, Schatzmeister/in, Generalsekretär/in und 16 gewählte Vertreter/innen aus den 8 Regionen.

Überlegungen der WACC-Präsidentin

Von Musimbi Kanyoro
WACC-Zentralausschuss, 1.-7. Oktober 2005

Von Kairo nach London/Brighton

Es ist mir eine Freude und ein Privileg, Sie zur Sitzung des Zentralausschusses zu begrüßen. Ich möchte jene von Ihnen besonders begrüßen, die neu sind, und alle diejenigen, die schon in Kairo dabei waren, bitten, unseren Schwestern und Brüdern dabei zu helfen, sich zu orientieren und bei diesem Treffen zu Hause zu fühlen. Ich hoffe, dass wir diese Zeit nutzen können, um alte Freundschaften zu erneuern und neue Freundschaften zu schließen, während wir gemeinsam auf dem Wege sind, WACC noch verantwortungsbewusster zu machen als eine Organisation, die „Partei ergreift".

Wir haben uns hier in der „Pilgrim Hall", in der Pilgerhalle, versammelt, und dies ist wahrscheinlich der angemessenste Ort in Blick auf die Entscheidungen, die Sie als Mitglieder des Zentralausschusses in dieser Woche treffen müssen. Die Reise begann irgendwo in der Vergangenheit, und die Herausforderungen, vor denen wir stehen, bestehen seit einiger Zeit. Für gläubige Menschen ist das Pilgern eine weit verbreitete Metapher, wenn es darum geht, zu dienen, die Verantwortung, die uns übertragen wurde, wahrzunehmen und die Autorität weise auszuüben, die uns anvertraut ist. Was immer geschehen mag, dies ist unsere Reise, und wir sind es, die diesen Weg gehen.

Beverly Chain was 'one of those women' that fought tirelessly for gender awareness in WACC. Her leadership within WACC was based on years of experience in communication and a firm belief that WACC would only model its values fully when WACC fully supported women in communication. Our governing documents that guide our work today were written when Beverly was on Central Committee and reflect that tenacious determination. What else would you expect from someone whose biblical vision is drawn from Micah 6:8: '... what does the Lord require of you but to do justice, love kindness, and to walk humbly with your God?'

It would be unusual to visit a well-established communication house in Africa, Asia or Latin America that would not at some point in its development have come under the influence of Berti Manuel. A WACC employee from 1973 through 1992, Bertie came to the organisation via the Agency for Christian Literature Development (ACLD) -- the successor agency of the Christian Literature Fund.

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