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ÜberblickWACC-Europa steht 2005 vor einer ganzen Reihe von Herausforderungen. In Europa selbst gibt es große ökonomische Unterschiede zwischen Ländern und innerhalb der Länder. Gleichzeitig wächst die soziale und wirtschaftliche Unsicherheit, und dies vor allem unter jungen Leuten in schwächeren Teilen der Gesellschaft. Die Region befindet sich außerdem in einem schwierigen Einigungsprozess, der gleichzeitig ein Prozess des Ausschlusses ist. Viele Teile Europas erleben einen Trend der „Lokalisierung“, motiviert durch neue Befürchtungen und rassische Vorurteile, die von rechtsradikalen Parteien geschürt werden. Einwanderung ist zu einem permanenten Phänomen geworden und damit ist die Versuchung groß, Europa in eine Festung zu verwandeln, wobei sich europäische Institutionen und Regierungen auf Dauer in einer defensiven Position befinden. In diesem Kontext versucht WACC-Europa, lokal zu handeln und global zu denken. Wir sind fest überzeugt, dass Kommunikationsthemen immer einen globalen Ansatz und eine globale Vision erfordern. WACC-Europa hat die Absicht, mit den Partnern in Europa eng zusammenzuarbeiten und eine Brücke zwischen säkularen Medien und Kirchen zu bilden. Der Zugang zu Medien ist ein weiteres wichtiges Anliegen, was vor allem bedeutet, die Kommunikationsrechte von Migranten, Flüchtlingen, Menschen am Rande und Frauen zu fördern. Im Blick auf die Massenmedien will WACC-Europa mit professionellen Medienmachern zusammenarbeiten, um eine Kultur des Dialogs und der Versöhnung unter den Menschen zu fördern, die von all den erwähnten raschen Veränderungsprozessen betroffen sind. Für das Jahr 2005 plant WACC-Europa die Vernetzung mit ökumenischen Zusammenschlüssen in Europa zu intensivieren, so mit SIGNIS, KEK sowie mit Schwesterorganisationen wie KALME und ECIC. Wir wollen mehr osteuropäische Länder in die Aktivitäten der WACC-Europaregion einbeziehen. Ebenso sollen von uns aus die Beziehungen zu Mitgliedsorganisationen und persönlichen Mitgliedern intensiviert werden. Wandel kann positiv oder negativ betrachtet werden. WACC-Europa hat das Ziel, die Möglichkeiten zu positiven Veränderungen zu nutzen und die Arbeit in der ganzen Region zu stärken. Regionale Kontaktpersonen
Piet Halma Präsident (Niederlande) Kontakt imWACC-StabPhilip Lee Regionalkoordinator für Europa |


