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Kommunikatorinnen und Kommunikatoren wollen den Frieden fördern

Kapstadt, Südafrika – Mehr als 350 Kommunikatorinnen, Kommunikatoren, Friedensaktivistinnen und Friedensaktivisten aus allen Teilen der heutigen globalisierten und von Konflikten heimgesuchten Welt werden sich vom 6.-10. Oktober 2008 in Kapstadt/Südafrika versammeln, um gemeinsam herauszufinden, wie Kommunikation zum Aufbau einer friedlicheren Welt beitragen kann.

Menschen aus aller Welt werden das Thema „Kommunikation ist Frieden: Lebensfähige Gemeinschaften aufbauen“ auf einer globalen Versammlung diskutieren, die von der Weltvereinigung für Christliche Kommunikation (WACC) organisiert wird.

Unmittelbar vor dem Kongress werden sich die Mitglieder der WACC-Afrikaregion zu ihrer alle drei Jahre stattfindenden Regionalversammlung in Kapstadt treffen. Es besteht die Hoffnung, dass viele der WACC-Mitglieder aus den verschiedenen Teilen Afrikas zum Kongress bleiben werden.

Der Kongress wird den Vertreterinnen und Vertretern aus den verschiedenen Teilen des Kontinents, in denen in jüngster Zeit Konflikte stattgefunden haben, Gelegenheit geben, sich über ihre Erfahrungen bei der Berichterstattung über Friedensprozesse und der Rolle des Journalismus bei der Förderung des Friedens mit Menschen aus anderen Teilen der Welt auszutauschen. Der Kongress wird afrikanischen Delegierten, für die Reisen zu anderen Kontinenten sehr teuer sind, die Gelegenheit geben, ihre Verbindungen zu Kommunikatorinnen und Kommunikatoren aus anderen Teilen der Welt zu intensivieren. Afrikanische Delegierte werden ihrerseits ihre Geschichten von früheren sozialen Kämpfen erzählen und über die heutige Realität der Menschen sprechen, die mit HIV und Aids leben.

Ein ganzer Tag des Kongresses wird für zwei Besuche zu Orten dienen, die Wunden in den Seelen vieler Menschen in Südafrika hinterlassen haben. Eine Vormittagssitzung wird weit entfernt vom Komfort des Riz Hotels in der Gugulethu Presbyterian Church durchgeführt werden, die sich in einer der Townships befindet, die während des Apartheidregimes geschaffen wurden und in der die indigene schwarze Bevölkerung leben musste.

Gugulethu war damals der Ort vieler gewaltsamer Konfrontationen zwischen Anti-Apartheid-Aktivistinnen und -Aktivisten und den Sicherheitskräften. Dieser Vorort von Kapstadt lässt immer noch erkennen, in welcher Armut viele Menschen auf dem afrikanischen Kontinent überleben müssen.

Die Kongressteilnehmerinnen und -teilnehmer werden außerdem Robben Island besuchen, wo Nelson Mandela und andere Führer des südafrikanischen Befreiungskampfes unter brutalen Bedingungen inhaftiert waren. Die Insel wurde ursprünglich als Leprakolonie genutzt und später in ein Gefängnis umgewandelt. Heute befindet sich dort ein Museum, das die Besucherinnen und Besucher an die Auswüchse menschlicher Inhumanität erinnert und dies auf einer Insel, die atemberaubend schöne Ausblicke auf die Natur bietet.

Kapstadt an der Südspitze des afrikanischen Kontinents befindet sich etwa in der Mitte des Seeweges von Europa nach Asien und war schon seit den Entdeckungsreisen des fünfzehnten Jahrhunderts das Ziel vieler Besucher und Siedler. Heute ist Kapstadt auch Zwischenlandestation für Flugreisende zwischen Asien und Südamerika.

Die Stadt steht ganz oben auf den Listen der beliebtesten Städte der Welt für Urlaubsreisen und Kongresse, und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des WACC-Kongresses werden die ausgezeichneten Möglichkeiten schätzen, die diese wirklich globale Stadt zu bieten hat.

Das „Local Arrangements Committee“ (LAC) wird gern arrangieren, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kongresses diese vielen Möglichkeiten der Stadt kennen lernen können und so authentische Erfahrungen in Afrika machen. Dem LAC gehören Mitglieder verschiedener Organisationen an. Koordiniert wird die Arbeit von Dave Wanless, dem Schatzmeister der WACC-Afrikaregion. Außerdem gehören dem LAC u.a. Vertreterinnen und Vertreter des „South African Media and Gender Institute“, des „Salty Print Employment Project“ und von „Bush Radio“ an.

Der Kongress findet in weniger als einem Jahr statt. Es wird ein spannendes Ereignis sein, das allen in Erinnerung bleiben wird. Lesen Sie also nicht nur über den Kongress, nehmen Sie teil! Kommen Sie zum Kongress nach Kapstadt und tragen Sie dazu bei, die Welt zu verändern!

 
  
(von Dave Wanless, „Local Arrangements Committee“-Koordinator für den WACC-Kongress 2008 und Schatzmeister der WACC-Afrikaregion)

WACC promotes communication for social change. It believes that communication is a basic human right that defines people's common humanity, strengthens cultures, enables participation, creates community and challenges tyranny and oppression.

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