Von Luigi Rodríguez Rocha
Dieser Beitrag erschien in der Ausgabe 3/2007 der WACC-Zeitschrift „Media Development“.
Während zwei Jahrzehnten des Terrors in Peru haben zwei radikale Bewegungen und das Militär des Landes überall im Land Verbrechen begangen, die das Leben aller Menschen beeinträchtigten. Besonders betroffen waren die armen und abgelegenen Regionen in den Anden, wo das Fehlen einer Justiz und einer staatlicher Kontrolle die Intensivierung der Verbrechen der Terroristen erlaubten. In dieser Situation waren lokale Medien und besonders kommunale Radiosender von ausschlaggebender Bedeutung, um es den Menschen zu ermöglichen, sich zu organisieren und ihre Interessen und Rechte zu verteidigen. Journalismus und partizipatorische Kommunikation halfen, Recht einzufordern und den Menschen eine Stimme zu geben.
Viel Jahrzehnte lang war das Leben in lateinamerikanischen Staaten bestimmt durch die Herrschaft autoritärer Regime und das Fehlen von Demokratie und nationaler und lokaler Entwicklung. Gleichzeitig verstärkte der Druck einer hohen Auslandsverschuldung die Krise des Kontinents und führte zu sozialer und wirtschaftlicher Instabilität. In dieser Situation sahen die Regierungen die Kontrolle der Medien mit nationaler Reichweite als entscheidend an, um ihre Politik zu propagieren und die Menschen zu überzeugen, die Regime zu akzeptieren. Aber in verschiedenen Ländern wurden lokale Medien, besonders kommunale Radiosender, zu wichtigen Instrumenten, um die Entwicklung lokaler Gemeinschaften voranzubringen.
In Peru dauerte die Zeit der Diktatur mehr als ein Jahrzehnt (1968-1980). 1980 kehrte das Land mit der Regierung von Fernando Belaunde zur Demokratie zurück. Aber die politische, wirtschaftliche und soziale Krise führte zum Entstehen radikaler Bewegungen mit terroristischen Aktivitäten während der Amtszeiten von drei Regierungen: Fernando Belaunde (1980-85), Alan García (1985-90) und Alberto Fujimori (1990-2000).
Die revolutionären Bewegungen Leuchtender Pfad und Tupac Amaru
Leuchtender Pfad (Sendero Luminoso) war eine terroristische Organisation mit einer maoistischen, marxistischen und leninistischen Ideologie. Sie begann ihre Aktivitäten 1982 mit der Vorstellung, den „kapitalistischen und bürokratischen peruanischen Staat“ zu zerstören. Führer der Bewegung war Guzmán Reinoso (Uceda, 2004: 13). Der Leuchtende Pfad machte Ayacucho, eine der ärmsten Provinzen des Landes, zu seiner wichtigsten Operationsbasis. Von dort aus wurde ein „Volkskrieg“ gegen den Staat geführt. Diese Bewegung sah die arme Landbevölkerung als die wichtigste Kraft auf dem Weg zu ihrer Revolution an. Die Bewegung dehnte ihren Einfluss in abgelegenen Gebieten aus, drängte den Menschen ihre Ideologie auf und versuchte, die Unterstützung der lokalen Gemeinschaften zu finden (Figueroa, 1996: 139).
Auf die gleiche Weise hat eine weitere revolutionäre Organisation, die „Revolutionäre Bewegung Tupac Amaru“ (MRTA), ihre terroristischen Aktivitäten 1984 mit Sabotageaktionen und Morden in verschiedenen Teilen des Landes begonnen. Diese Gruppe wurde von Victor Polay Campos angeführt und hatte das Ziel, die bestehende Regierung zu vernichten und zu ersetzen (Uceda, 2004: 149).
Die Aktivitäten dieser beiden terroristischen Bewegungen führten zu einer nationalen Krise in Peru. Fast zwei Jahrzehnte lang lebten die Menschen in Angst vor Angriffen, die überall und jederzeit erfolgen konnten. Die Präsenz dieser Bewegungen bedeutete, dass Peru eine schwierige Zeit der Unterdrückung auf dem Weg zu Demokratisierung und sozialer Entwicklung erlebte.
Terrorismus in den Anden, der Fall von Ayacucho und Puno
Der Terrorismus in Peru hat das ganze Land getroffen, aber der bewaffnete Konflikt konzentrierte sich auf die ländlichen Gebiete. Zwei besonders stark betroffene Regionen waren Ayacucho im Zentrum der peruanischen Anden und Puno im Süden des Landes.
Da Ayacucho der Ausgangspunkt für die Aktionen des Leuchtenden Pfads war, wurde diese Region mit am stärksten vom Terrorismus betroffen. Die Terroristen wollten das Gebiet kontrollieren, um dort eine regionale Armee aus Angehörigen der lokalen Bevölkerung aufzubauen. Die Landbevölkerung wehrte sich gegen den Leuchtenden Pfad, und viele Menschen wurden getötet. Zur gleichen Zeit entsandte die peruanische Regierung ihren militärischen Geheimdienst und die Armee nach Ayacucho, um den Leuchtenden Pfad zu stoppen. Bei den dann folgenden Auseinandersetzungen wurden viele unschuldige Menschen unter dem Verdacht des Terrorismus gefoltert und ermordet. In dieser Zeit stellten sowohl der Leuchtende Pfad als auch das Militär eine Bedrohung für die Menschen dar und dies besonders in ländlichen Gebieten. Die lokale Bevölkerung stand stets im Verdacht, an der Seite des Gegners zu stehen, also der Armee oder der radikalen Bewegungen. Beides war Anlass zur Anwendung von Gewalt. Das fehlende Interesse der Regierung daran, der Gesellschaft wirklich Sicherheit und Schutz zu bieten, schuf eine Situation der ständigen Unsicherheit.
Ein anderer Teil von Peru, wo die lokale Bevölkerung sehr stark vom Terrorismus betroffen wurde, war die Region Puno im Süden, die 4.000 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Hier konnte die Kämpfer des Leuchtenden Pfads 1982 in vielen Landkreisen und Dörfern Fuß fassen. Die Kontrolle über diese Orte gab der Bewegung die Möglichkeit, von hier aus in wichtigen Regionen Boliviens, in Zentralperu sowie in den Regenwaldgebieten zu operieren (Figueroa, 1996: 139). Die Kämpfer des Leuchtenden Pfads propagierten ihre Doktrin und Ideen bei der lokalen Bauernbevölkerung und unter jungen Leuten und kündigten an, dass sie das von ihnen bearbeitete Land in Besitz nehmen könnten, wenn der Volkskrieg erfolgreich beendet worden sei.
Allein in den Jahren von 1983 bis 1986 führten die Terroristen 153 Angriffe in der Region von Puno aus. Die meisten davon richteten sich gegen Polizeistationen, Kraftwerke, die lokale Bevölkerung, Medien-Infrastruktur und Regierungsbüros (Figueroa, 1996: 140). Der Leuchtende Pfad versuchte, eine Bewaffnung der lokalen Gemeinschaften in Puno zu erreichen, damit diese gegen das Militär der Regierung kämpfen würden. Das war der Grund dafür, dass die Regierung ihre Präsenz in der Region verstärkte (Figueroa, 1996: 141).
In dieser Situation wurde selbst die katholische Kirche in der Region, die Iglesia del Surandino, zum Opfer vieler Angriffe von Terroristen und Militärs, weil sie sich für die Interessen der lokalen Bevölkerung einsetzte. Von der Regierung wurde die Kirche als Feind angesehen, der die Terroristen schützte (Figueroa, 1996: 143). Die Arbeit katholischer und protestantischer lokaler Radiostationen war inmitten dieses Krieges von ganz entscheidender Bedeutung, um unschuldige Menschen zu schützen. Die Regierung allerdings brachte den Gedanken der Achtung der Menschenrechte in Verbindung mit einer Unterstützung der Terroristen. Aufgrund dieser Auffassung griffen militärische Gruppierungen der Regierung die lokalen Medien in Puno an, deren wichtigste Funktion es war, die Interessen der örtlichen Bevölkerung zu vertreten und die Verbrechen von Leuchtendem Pfad, Tupac Amaru und Regierung anzuprangern (Figueroa, 1996: 146).
1986 konzentrierte der Leuchtende Pfad seine Angriffe auf die Hauptstadt Lima. In diesem Jahr wurden 502 von 1.082 terroristischen Angriffen in Lima ausgeführt. Dabei wurden Banken, Verwaltungsbüros und Wohnhäuser zerstört (Uceda, 2004: 149). Von 1980 bis 1985 gab es landesweit 8.103 Terrorangriffe, zwischen 1985 und 1990 waren es 9.438 (Tamariz, 2001: 87).
Die Rolle der lokalen Medien
Unter diesen äußerst widrigen Umständen hatten die lokalen Medien eine sehr große Bedeutung, um die Menschen, die Kirchen und andere Organisationen der Zivilgesellschaft zu organisieren, damit sie gemeinsam die Menschenrechte verteidigten und sich für das Recht auf Leben einsetzten. Dies war keine einfache Aufgabe. In der Zeit des Terrorismus waren die meisten nationalen Radio- und Fernsehstationen kommerziell ausgerichtet und stellten mehr als ein Drittel der Sendezeit für Werbung zur Verfügung. Mehr als zwei Drittel aller Fernsehprogramme wurden importiert, vor allem „Soap Operas“ aus anderen lateinamerikanischen Ländern und Shows aus den Vereinigten Staaten.
Deshalb boten nationale Radio- und Fernsehprogramme nicht die Alternative, auf die die Menschen zählen konnten, wenn sie sich für ihre Rechte einsetzten. Zu dieser Zeit wurden die Medien als falsche Alternative für die nationale Entwicklung angesehen und standen im Dienst der städtischen Elite (Stevenson, 1988: 70). Nur wenige Tageszeitungen hatten sich das Ziel gesetzt, die Zivilgesellschaft durch einen investigativen Journalismus zu verteidigen. Die meisten Zeitungen befanden sich in der Hand einiger weniger Konzerne, die zugleich großen Einfluss in der Wirtschaft und auf das politische Leben hatten. So also sah die Medienszene in Peru aus, und ähnlich war es in vielen anderen lateinamerikanischen Ländern. Viele Medien wurden rein kommerziell betrieben, und das Ziel war Profit, nicht Dienst an der Gesellschaft. Der Inhalt der Zeitungen war allenfalls von geringem Nutzen für die Durchschnittsbürger (White, 1994: 43).
Aus diesem Grunde hatten lokale Medien in der Zeit des Terrors eine wichtige Rolle, und dies gilt besonders für kommunale Radiostationen. Sie waren das einzige Medium, in dem die Menschen ihr Recht auf freie Meinungsäußerung ausüben konnten und wo sie versuchen konnten, sich zur Verteidigung ihrer Interessen und Rechte zu organisieren.
Über viele Jahre haben private, kommerzielle, kirchliche, universitäre, gewerkschaftliche und indigene Radiostationen gemeinsam den Rundfunk zu einer sehr dynamischen und vielfältigen Kraft gemacht (Girard, 1992: 8). In Lateinamerika wurde das Bild der alternativen Medien vom Kampf dieser Radiosender gegen diktatorische Regierungen und Militärregime bestimmt. Kommunale Radiosender kämpften gegen antidemokratische Regierungen, propagierten soziale Gerechtigkeit und wurden zu „alternativen Medien“, die sich für Pluralismus und Demokratisierung einsetzten (González, 1996: 50).
In Peru wurden diese Medien während der Herrschaft von Alan García (1985-90) in vielen Landesteilen zum Ziel terroristischer Angriffe. Diese wurden von militärischen Gruppen im Auftrag der Regierung durchgeführt, um jene Medien zum Schweigen zu bringen, die die Opposition gegen die Regierung schürten. Gleichzeitig griffen aber auch terroristische Gruppen in zunehmendem Umfang diese Sender an. Trotz dieser Bedrohungen setzten viele Radiosender ihre Arbeit fort und kritisierten sowohl die unterdrückerische Regierung als auch die terroristischen Aktionen der beiden radikalen Bewegungen.
Die Konsequenzen waren furchtbar. Viele Journalistinnen und Journalisten wurden ermordet und viele Sendeeinrichtungen zerstört durch terroristische Angriffe, hinter denen die Regierung und die radikalen Bewegungen standen. Während der ganzen sozialen, wirtschaftlichen und politischen Krise und Instabilität haben die lokalen Sender ihre schwierige Arbeit fortgesetzt. Ihr wichtigstes Ziel war es, sich für Gerechtigkeit und für soziale Veränderungen im Interesse der Menschen und des Landes einzusetzen. Nach den Angriffen auf die Sender erhielten diese Solidarität und Unterstützung durch viele regionale und nationale Organisationen in Lateinamerika, so von „Latin American Association of Radiophonic Schools“ (ALER) und „National Coordination Committee“ (CNR).
Die letzte kritische Zeit für die Medien in Peru war die Regierungszeit von Alberto Fujimori (1990-2000). Unter Fujimori kehrte Peru zu Diktatur und Autoritarismus zurück. Die Repression gegen die lokalen Medien nahm erneut zu. Unter dieser autoritären Regierung wurden die Massenmedien, vor allem die Druckmedien und das Fernsehen, von einer kleinen Gruppe von Leuten kontrolliert, die eng mit Fujimori zusammenarbeiteten und sein Regime unterstützten. Die großen nationalen und kommerziellen Medien waren geprägt von einer Manipulation der Informationen und fehlender Objektivität.
1992 wurde der Führer des Leuchtenden Pfads, Abimael Guzmán, festgenommen. Von da an verloren die radikalen Bewegungen in Peru an Bedeutung (Tamariz, 2001: 95), und nach der Niederlage Fujimoris und der Wiederherstellung der Demokratie im Jahre 2001 kam die diktatorische Ära zu einem Ende. Es begann ein neuer demokratischer Prozess in Peru.
Die Wahrheits- und Versöhnungskommission Perus
Die Übergangsregierung von Valentin Paniagua setzte 2001 eine Wahrheitskommission ein. Im gleichen Jahr ratifizierte der neu gewählte Präsident Alejandro Toledo diese Initiative und gab ihr den Namen „Wahrheits- und Versöhnungskommission Perus“. Ihre Aufgabe war es, Gewaltakte in der Zeit zwischen 1980 und 2000, also der Zeit gewaltsamer Auseinandersetzungen in Peru, zu untersuchen und die Ergebnisse bekannt zu machen. Zu den wichtigsten Ergebnissen im Schlussbericht gehören:
- Die bewaffneten Konflikte, die zwischen 1980 und 2000 stattfanden, waren die intensivste und ausgedehnteste Periode der Gewalt in der ganzen Geschichte der Republik Peru.
- Die wahrscheinlichste Zahl der Opfer, die gewaltsam starben, beträgt 69.280. Diese Zahl ist höher als die Gesamtzahl der Todesopfer in allen vorherigen Kriegen und Bürgerkriegen in der 182-jährigen Geschichte des unabhängigen Peru.
- Es bestand eine signifikante Relation zwischen Armut und sozialem Ausschluss und der Wahrscheinlichkeit, zum Opfer von Gewalt zu werden. Mehr als 40% der Toten und Verschwundenen, von denen die Wahrheits- und Versöhnungskommission Kenntnis erhielt, lebten in der Andenregion von Ayacucho. Die ländliche Bevölkerung wurde mehr als andere Bevölkerungsgruppen Opfer von Gewalt.
- Die Wahrheits- und Versöhnungskommission bestätigte aufgrund vieler Zeugenaussagen, Anhörungen und Studien, dass die katholische Kirche und die protestantischen Kirchen in der Zeit der größten Gewalt zum Schutz der Bevölkerung vor Verbrechen und Menschenrechtsverletzungen beigetragen haben.
- Die Medien spielten in der ganzen Zeit der bewaffneten Auseinandersetzungen innerhalb Perus eine sehr wichtige Rolle. Es gab in all den Jahren eine große Zahl mutiger Initiativen eines investigativen Journalismus. Die Wahrheits- und Versöhnungskommission brachte ihre Hochachtung gegenüber den Journalistinnen und Journalisten zum Ausdruck, die in der Zeit der bewaffneten Auseinandersetzungen bei der Ausübung ihrer Pflicht ermordet worden waren (siehe: http://www.cverdad.org.pe/ingles/ifinal/conclusiones.php).
Die Rolle der Wahrheits- und Versöhnungskommission war sehr wichtig, um herauszufinden und zu verstehen, welches Ausmaß die bewaffneten Konflikte in Peru gehabt hatten. Für die Kommission war es sehr schwierig, Zeugenaussagen, Informationen und Details aus 20 Jahren Bürgerkrieg zusammenzubekommen, und dieser Prozess erforderte viel Zeit. Aber die Ergebnisse dieser investigativen Arbeit sind von sehr großer Bedeutung. Der Schlussbericht wurde am 28. August 2003 veröffentlicht.
Das heutige Peru
Peru kehrte 2001 zur Demokratie zurück, und dies eröffnete der Nation eine neue Chance, Entwicklungsziele zu erreichen. Aber momentan sieht sich das Land mit verschiedenen Schwierigkeiten konfrontiert, die überwunden werden müssen, um die politische, wirtschaftliche und soziale Situation zu verbessern.
Gegenwärtig ist einer der wichtigsten Themen der Kampf gegen die „Zentralisierung“, durch die die meisten wirtschaftlichen Ressourcen die ländlichen Gebiete nicht erreichen, wo die Entwicklung der Bevölkerung seit Jahrzehnten gehemmt worden ist. Um dieses Problem zu lösen, müssen die Zivilgesellschaft, die Lokalregierungen und der peruanische Staat nachdenken über eine integrale Entwicklung des Landes, einen Schutz der nationalen Interessen durch eine Konsensfindung sowie eine größere Gerechtigkeit, die der ganzen peruanischen Gesellschaft nützt. Außerdem benötigen wir ein multidisziplinäres Entwicklungsverständnis, bei dem die Einbeziehung aller Anstrengungen und Fähigkeiten dafür erfolgt, die Entwicklungsziele zu erreichen.
Was die Medien betrifft, so besteht die allgegenwärtige Herausforderung darin, ein neues Medienregulierungssystem für das Land aufzubauen, das die Förderung der Entwicklungsanstrengungen durch die Medien zum Ziel hat, ohne dass politische Einflussnahme erfolgt und Interessen von außen ausgeübt werden. Das wichtigste alternative Medium, das in einem schwierigen kommerziellen Umfeld kämpft, sind die mehr als 1.000 lokalen Radiosender (Geertz, 2001:37). Diese Sender bieten den unterdrückten Teilen der Gesellschaft Kommunikationsmöglichkeiten, die ihnen in anderen Medien verwehrt werden.
Jose Ignacio López betont, dass das Radio ein Ort der „Intermediation“ ist, wo alle sozialen Akteure ihre Ideen und Entscheidungen für die Entwicklung der lokalen Gemeinschaft vermitteln können (López, 2004: 192). In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass Zivilgesellschaft und Regierung die Entwicklungskommunikation als einen Schlüssel zur Förderung der sozialen Entwicklung in Peru verstehen.
Figueroa, N., (1996). Onda Azul, Una Voz al Ritmo de los Tiempos. Lima: Scripta Ediciones.
Geertz A. and Van V., (2001). Estudio, Vigencia e Incidencia. Radio Popular 2000. Santo Domingo: Asociación Latinoamericana de Educación Radiofónica ALER.
Girard B., (1992). A Passion for Radio. Montreal: Black Rose Books.
González R., (1996). Media and Democracy in Latin America and the Caribbean. Mayenne: UNESCO Publishing.
López J., (2004). Ciudadana Radio. El Poder del Periodismo de Intermediación. Lima: Linea y Punto SAC.
Stevenson R., (1988). Communication, Development and the Third World, The Global Politics of Information. London: Longman Inc.
Tamariz, L., (2001). Presidentes. Los sueños de un País desde 1821. Caretas Dossier. Lima: Quebecor World.
Uceda, R., (2004). Muerte en el Pentagonito. Los Cementerios Secretos del Ejército Peruano. Bogotá: Planeta.
White S., et al., (1994). Participatory Communication, Working for Change and Development. New Delhi: Sage Publications.
Websites
The Truth and Reconciliation Commission of Peru
Luigi Rodríguez Rocha ist Journalist in Peru und der Gründer/Direktor des Zentrums für Gesellschafts- und Medienforschung (CISC) in Puno, Peru. Er arbeitet eng zusammen mit Menschen aus lokalen Gemeinschaft in den südlichen Andenregionen des Landes. Kontakt: luigirdz@hotmail.com
Übersetzung aus dem Englischen: Frank Kürschner-Pelkmann