Es gibt keine „allgemeine Theorie“ des Terrorismus, so wie es eine „Realität“ gibt. Es gibt wenig Übereinstimmung darüber, wie Terrorismus definiert werden kann, obwohl es allgemein akzeptiert wird, dass Terrorismus die absichtlich Anwendung von Gewalt oder die Drohung mit Gewalt gegen die Zivilbevölkerung zur Erreichung politische Ziele ist. Eine Definition von Terrorismus muss notwendigerweise ebenso für staatlich geförderten Terror wie für den Terror von Nichtregierungsgruppen und Einzelpersonen passen Wie behandeln die Massenmedien diese Thematik? Welche Verantwortung haben Kommunikatorinnen und Kommunikatoren, die über Terror berichten?
Von Amin Alhassan
Dieser Beitrag erschien auf Englisch in der Ausgabe 3/2007 der WACC-Zeitschrift "Media Development“. Als Präsident J. A. Kufour wie in der Verfassung vorgesehen am 8. Februar 2007 eine Ansprache an das ghanaische Volk hielt, nahm er stolz für sich in Anspruch, dass das Land mit 20 Millionen Einwohnern nun 4,5 Millionen Telefonanschlüsse hat, eine phänomenale Leistung im Vergleich zu anderen Ländern in Afrika südlich der Sahara. Aber was er nicht erwähnte, war die Tatsache, dass 4 Millionen dieser Anschlüsse Mobiltelefone der städtischen Bevölkerung sind, während es sich bei den übrigen 500.000 um Festanschlüsse handelt, ebenfalls in städtischen Gebieten. In einem Land, in dem die Mehrheit der Bevölkerung in ländlichen Gebieten lebt, wirft ein zweiter Blick auf die Telekom-Erfolgsgeschichte Ghanas also grundlegende Fragen nach einem gleichberechtigten Zugang und das Recht auf Kommunikation in der entstehenden globalen Informationsgesellschaft auf.
David E. Morrison
Professor James Dermot Halloran’s death on 16 May 2007 sees the departure of a remarkable man. He was, without doubt, the founding father of British Mass Communications Research, a position secured through his establishment of the Centre for Mass Communications Research at the University of Leicester.