von Teke Ngomba
Dieser Beitrag erschien auf Englisch in der Ausgabe 2/2007 der WACC-Zeitschrift „Media Development“.
Es ist keine Übertreibung zu sagen, dass das Konzept öffentlich-rechtlichen Rundfunks stark gefährdet ist. Angesichts der Tatsache, dass das Publikum immer mehr unterschiedliche Programmangebote nutzt, wird es schwieriger, von allen zu zahlende Rundfunkgebühren zu rechtfertigen. Und dadurch, dass der Rundfunk heute nationale Grenzen überschreitet, wird der Stellenwert nationaler Mediensysteme infrage gestellt. Angesichts der Bedeutung der globalen Kommunikation unter Nutzung des Internets können die Zukunft der „Massenmedien“ und der journalistischen Berufe als gefährdet angesehen werden.
Die Befürchtungen im Blick auf eine weltweite Krise des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, die von Watson (1998) geäußert worden sind, werden von Suich (1997) geteilt. Als entscheidende Aspekte der Krise sieht er an, dass die Zuschauerzahlen angesichts der wachsenden Bedeutung kommerzieller Sender zurückgehen und dass damit auch eine schwächere Unterstützung der öffentlich-rechtlichen Sender und ihrer Finanzierung mit staatlichen Geldern und/oder Rundfunkgebühren verbunden ist. Gleichzeitig haben sich die Sender selbst von ihrem Konzept der didaktisch vermittelten Hochkultur und des Engagements für gesellschaftliche Veränderungen wegbewegt.
Als die einflussreiche US-amerikanische „Commission on the Freedom of the Press“ nach dem Zweiten Weltkrieg einen Bericht vorlegte, hat sie nicht nur das Prinzip der Pressefreiheit bekräftigt, sondern auch ihre Auffassung zum Ausdruck gebracht, dass die Medien ihr gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen müssen angesichts der unverzichtbaren Rolle, die sie im politischen und gesellschaftlichen Leben der Nation haben (Blanchard, 1977).
Die Kommission setzte sich dafür ein, dass die Medien die ganze Breite der Meinungen in der Gesellschaft zu Wort kommen und ein repräsentatives Bild der Gruppen vermitteln sollten, die die Gesellschaft bilden. Ebenso sollten sie die Ziele und Werte der Gesellschaft vermitteln und zu ihrer Klärung beitragen (McQuail,1994). Die öffentlich-rechtlichen Rundfunksender stehen für all diese Ideale. Besonders das Ziel, ein „repräsentatives Bild“ der gesellschaftlichen Gruppen zu vermitteln, wurde mit dem Entstehen eines multikulturellen Radio- und Fernsehpublikums zu einer grundlegenden Herausforderung für die Sender.
Im Allgemeinen bildete in der Vergangenheit das nationale öffentliche Interesse den Maßstab für die Regulierung des Rundfunks, und Fernsehen und Radio wurden als zwei wichtige Instrumente angesehen, um die nationale Einheit zu stärken. Dieses nationale Denken beruht auf der Annahme, dass es eine homogene Kultur gibt, und kann nicht mit Vielfalt umgehen (Robins, 2006).
In Verteidigung dieses Konzepts des öffentlich-rechtlichen Rundfunks argumentierte die BBC in der Veröffentlichung „Extending Choice in the Digital Age“ im Jahre 1996, dass eine von kommerziellen Interessen bestimmte Ausweitung des Rundfunks durchaus ambivalente Auswirkungen auf das Medienverhalten der Zuschauerinnen und Zuschauer habe. Um den Auswirkungen eines rein kommerziell finanzierten Programmangebots entgegenzuwirken, erlaubten es Rundfunkgebühren der BBC, sorgfältig recherchierte und ausgewogene Nachrichten- und Politikprogramme auszustrahlen, die zu den Eckpfeilern modernen politischen Lebens gehörten, und gleichzeitig „allen Haushalten den Zugang zum Besten der britischen Kultur und Unterhaltung anzubieten“ (zitiert nach: Jakubowicz, 1999: 49).
Raboy (2003) weist darauf hin, dass traditionell vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk erwartet wurde, vor allem das Nationale darzustellen und nicht das Fremde. Das ursprüngliche öffentlich-rechtliche Modell war davon geprägt, dass „alle Bürgerinnen und Bürger einer Nation miteinander sprechen können wie eine Familie, die am häuslichen Kamin sitzt und sich unterhält“ (Keane, 1991:164).
Die BBC entwickelte sich in einer Weise zum Mittelpunkt nationaler Interessen und Anliegen ,zu einer nationalen Institution, die sich sehr deutlich unterscheidet von fast allen Rundfunksendern in anderen Ländern. Die BBC wird so betrachtet wie sonst nur noch ehrwürdige Institutionen der britischen Gesellschaft wie das Parlament, die höchsten Gerichte und die Colleges in Cambridge und Oxford (Kumar, 1977).
Das Rundfunkpublikum verändert sich radikal
Die Verhältnisse ändern sich grundlegend. Im Zeitalter der Globalisierung, das durch rasche technologische Entwicklungen sowie eine im Vergleich zu früheren Zeiten hohe Mobilität und eine häufigere Ansiedlung in anderen Ländern geprägt ist, hat die Zusammensetzung des Publikums innerhalb der Grenzen, die von den einzelnen öffentlich-rechtlichen Sendern versorgt werden, verändert. In allen Teilen der Welt gehören Migranten mit unterschiedlichstem Hintergrund sowie vorübergehend in einem Land tätige Menschen zu den einzelnen Gesellschaften. Für die Zugewanderten bildet der öffentliche Raum des Gastlandes, in dem sie gerade wohnen, keineswegs die einzige Quelle für Interpretationen und Identifikationen (Morley, 2000). Dies gilt besonders für eine Reihe von Nationen, unter anderem in der Europäischen Union, die in den letzten Jahrzehnten eine starke Zuwanderung erlebt haben.
In diesen Ländern haben die öffentlich-rechtlichen Rundfunksender nun eine größere Verantwortung als jemals zuvor gegenüber einer Öffentlichkeit, die aus Menschen mit vielen Gemeinsamkeiten und vielen Unterschieden besteht. Von den Medien wird erwartet, dass sie Angebote machen, die soziale Vielfalt feiern, aber auch den sozialen Zusammenhalt fördern. Minderheiten sind genauso wichtig wie Mehrheiten, wenn es um die Qualität des gemeinsamen sozialen Lebens geht (Wessberg, 2004). In Australien sind die nationalen Rundfunksender aufgefordert worden, dazu beizutragen, zur Aufrechterhaltung des sozialen Zusammenhalt in einer Nation von Einwanderern beizutragen (Gandy, 2000).
Im Gegensatz zu dem oben zitierten BBC-Dokument sieht sich der britische Sender heute mit den harten Realitäten eines zunehmend multikulturellen Publikums konfrontiert und versucht nun, seine beherrschende Rolle im Rundfunksystem zu verteidigen, was sich als ausgesprochen schwierig erweist und mit Unwägbarkeiten verbunden ist. Die BBC kann es sich nicht leisten, mit einem bestimmten Teil der Gesellschaft identifiziert zu werden, wie groß dieser auch sein mag. Der Sender muss jetzt „um sein Publikum kämpfen ... Das bedeutet, dass die BBC nicht länger auf die gleiche bestimmte und recht reservierte Weise sprechen kann, wie dies lange Zeit geschah ... Der Sender muss nun ein Publikum ansprechen, das in Gruppierung aufgespalten und fragmentiert ist, einander widersprechende Erwartungen hat und immer weniger bereit ist, hinzunehmen, dass eigene Erwartungen nicht erfüllt werden“ (Kumar, 1977:245-246).
Erschwerend kommt hinzu, wie Williams (1979) bemerkte, dass es bei einem multikulturellen Publikum nicht immer möglich ist, mit der nötigen Genauigkeit zu sagen, worin das „öffentliche Interesse“ besteht. In diesem Kontext wird eine zentrale Dimension des Ideals des „Dienstes an der Öffentlichkeit“, nämlich „alle Geschmäcker und Interessen zu berücksichtigen“ (Peacock, 1986), immer schwieriger zu erfüllen. Nicht-Berücksichtigung wird rasch wahrgenommen.
Cottle (1998) sieht die Verantwortung der BBC gegenüber den ethnischen Minderheiten in Großbritannien vor allem darin, ihre Berücksichtigung im Programmangebot durch „multikulturelle Programme“ zu erhöhen. Aber Versuche von Rundfunkanstalten, Programme zu produzieren, die auf die Lebensverhältnisse und Anliegen des multikulturellen Publikums bezogen sind (Scannell, 1989), zeigen, dass dies einen Bumerangeffekt auslösen kann, argumentieren Husband und Chouhan (1985), weil rassische und ethnische Minderheiten dann als besondere Gruppen des Publikums eingeordnet werden, denen man in den übrigen Programmen der Massenmedien nur wenig Beachtung zu schenken braucht.
Morley (2000) hat außerdem darauf hingewiesen, dass in dem Maße, wie ein Programm sich an die Mitglieder bestimmter Gruppen richtet und deutlich macht, dass es für sie produziert wird und sie zur Mitwirkung am gesellschaftlichen Leben eingeladen sind, notwendigerweise anderen sozialen Gruppen signalisiert wird, dass diese Programme nicht für sie gemacht worden sind. Morley fügt hinzu, dass nur ein Programm, dass eingebaut ist in eine Art von Esperanto-Kultur in der Lage sein könnte, alle unabhängig von ihren Vorlieben und Unterschieden anzusprechen. Dies ist, wie wir wissen, nicht möglich im gegenwärtigen Kontext eines ausgeprägt multikulturellen Medienpublikums.
Rundfunk für „besonderen Bedürfnisse“
Als „Channel Four“ Anfang der 1980er Jahre in Großbritannien aufgebaut wurde, war der Multilkulturalismus von vornherein Teil seines Auftrags. Die Überlegung war, dass der Rundfunk auf bessere Weise den Pluralismus der britischen Kultur zum Ausdruck bringen und die „besonderen Bedürfnisse der Minderheitsgruppen“ berücksichtigen sollte (Morley, 2000). Aber wie Clive Jones von „Carlton Communication“ zutreffend bemerkt hat, ist das britische Fernsehen trotz aller lobenswerten Ausnahmen „weiterhin weiß und anglo-sächsisch, was Großbritannien nicht ist“ (Gibson, 1999). Sreberny (1999: 27) stellte bekräftigend fest, dass dann, „wenn man zehn Minuten lang (in Großbritannien) von einem nationalen Kanal zum anderen wechselt, alles Weiß und nur Weiß ist“. Sie kam zum Ergebnis, dass das Fernsehen hinter der sozialen Entwicklung zurückgeblieben sei, indem es den multikulturellen Charakter Großbritanniens nicht widerspiegeln würde. Im Blick auf die Situation in den Niederlanden hat Ang (1991) ebenfalls betont, dass der öffentlich-rechliche Rundfunk die Gesellschaft als Ganze in einer Zeit raschen sozialen Wandels nur unzureichend berücksichtigt würde.
Das Problem der Berücksichtigung von Minderheiten in nationalen Medien, so hat Gandy (2000) erläutert, besteht darin, dass dann, wenn Weiße die Minderheitssegmente der Zuschauerschaft für öffentlich-rechtliche oder kommerzielle Medien erkennen, meistens die Tendenz besteht, sich vom potenziellen Nutzen solcher Programme leiten zu lassen und nicht von Überlegungen, die auf der tatsächlichen Identität dieser Bevölkerungsgruppen beruhen.
Auch führen die begrenzten Budgets öffentlich-rechtlicher Rundfunksender wie der BBC, die auf die wichtigsten Minderheitsgruppen aufgeteilt werden müssen, dazu, dass zum Beispiel beschlossen wurde, Pakistanis, Bangladeschis und Indern (einschließlich der Inder aus Ostafrika) mit einem einzigen Programm zu „dienen“. Ein solches Asien-Magazin scheint den weißen Programmmanagern vollkommen vernünftig zu sein. Die Tatsache, dass diese Zusammenfügung von Ethnien in einem Programm von den Mitgliedern der ethnischen Gemeinschaften als inakzeptabel zurückgewiesen wird, gilt als weiterer Beweis für die unangemessenen Forderungen und der nicht zu erfüllenden Erwartung einer besonderen Behandlung (Husband und Chouhan, 1985).
Diese Behandlung dieser Minderheiten hatte ganz praktische Auswirkungen. Die Mitglieder der asiatischen Bevölkerungsgruppen in Großbritannien, deren Medienverhalten Gillespie Mitte der 1980er Jahre studierte, hatten den Eindruck, dass die britischen Rundfunkprogramme ihnen ein schlechtes Angebot machten und waren deshalb um so stärker an Video, Kabel- und Satellitenfernsehen interessiert (Gillespie, 1995). Nach Feststellungen von Robins (2003) verbindet das Satellitenfernsehen türkische Migranten in allen Teilen Europas kontinuierlich mit dem Alltagsleben in der Türkei.
In gleicher Weise, so ergab eine Untersuchung der Sehgewohnheiten britischer Fernsehzuschauer durch die „Independent Television Commission“ bereits im Jahre 1994, nutzen asiatische und afro-karibische Haushalte in deutlichem höheren Maße wie andere britische Zuschauerinnen und Zuschauer Satelliten- und Kabelfernsehangebote. Aus dem Bericht geht außerdem hervor, dass ethnische Minderheiten sehr viel weniger als die übrige Bevölkerung mit den Angeboten der terrestrisch ausgestrahlten Fernsehprogramme zufrieden waren (Cumberbatch and Woods, 1994).
Migrantinnen und Migranten entwickeln oft flexible Formen, Bürger zu sein, losgelöst von einem einzelnen Land, aber sehr stark auf die Orte (oft in unterschiedlichen Ländern) bezogen, wo die Mitglieder ihres Familienverbandes leben (Ong, 1993). Es ist im Hinblick auf diese Situation gefragt worden, ob diese Gruppen der Mediennutzer nicht mehr mit Menschen in anderen Regionen der Welt gemeinsam haben als mit den Nachbarn, die direkt nebenan wohnen (Livingstone, 2005). In solchen Situationen stößt das Ideal, dass öffentlich-rechtliche Rundfunkangebote einen „Sinn für die nationale Zugehörigkeit fördert und ein Gefühl der Zusammengehörigkeit unter den Zuschauergruppen wachsen lassen“, an seine Grenzen.
Ist die größere Präsenz der Minderheiten (aller Art) in einer einzigen öffentlichen Sphäre (den nationalen Medien) ausreichend für die Überwindung der gegenwärtigen Probleme oder sind wir besser beraten, nach verschiedenen Wegen und Orten zu suchen, wo eine Vielzahl alternativer, unabhängiger oder oppositioneller Mediensphären entstehen kann für eine wirklich multikulturelle Gesellschaft (Kundani, 2000)? Ein entscheidender Schritt auf diesem Weg ist, wie sich in Australien gezeigt hat, die Schaffung von spezifischen Medien für ethnische Minderheiten (Jakubowicz, 1989).
Allgemein lässt sich sagen, dass im Kontext der Globalisierung, die durch neue Technologien und sich einer veränderten demografischen Zusammensetzung des Publikums und seiner Loyalitäten und Verhaltensmuster bestimmt ist (Raboy, 2003), mehr denn je ein Bedarf an einer Medienpolitik besteht, die sensibel ist für die neue kulturelle Vielfalt in den meisten Ländern. Das erfordert auch, dass die öffentlichen Rundfunkanstalten sich von der Vorstellung einer homogenen Nationen verabschieden (Robins, 2006).
Schlussüberlegungen
Ohne jeden Zweifel werden einige zentrale Ideale der Rolle der Medien im „Dienst der Öffentlichkeit“ in der bisherigen Form infrage gestellt und müssen sich als Folge des Entstehens eines multikulturellen Medienpublikums auf eine Ära einstellen, in der Menschen in hohem Grade mobil sind und sich in anderen Ländern niederlassen.
Angesichts der Tatsache, dass die Medien an den meisten Orten der Welt (trotz aller Globalisierungstendenzen) weiterhin vor allem Inhalte verbreiten, die im Lande selbst entstehen, und wo der größte Teil des Publikums Medienprodukte bevorzugt, die im Lande selbst produziert worden sind (Morley, 2000), bleibt es eine Herausforderung für die nationalen Medien, die Vielfalt der Gesellschaft durch ein repräsentatives Programmangebot zum Ausdruck zu bringen. Kundani (1995:19) hat darauf hingewiesen, dass wir dann, wenn wir Medien als Bindeschichten des öffentlichen Raums verstehen, die Menschen mit dem geografischen Räumen verbinden, die Forderung nach besserer, umfassenderer und vielfältigerer Beteiligung der ethnischen Minderheiten in den jeweiligen nationalen Medien auf der gleichen Ebene verstanden werden kann wie die Forderungen nach einer weniger diskriminierenden Polizeiarbeit im öffentlichen und privaten Raum. Nur auf der Grundlage solcher Überlegungen werden wir besser in der Lage sein, die Rolle der Medien im heutigen öffentlichen Raum angemessen zu analysieren. Minderheiten und Migrantengruppen können nicht angemessen berücksichtigt werden als marginale Ausnahmen von einer alteingesessenen Bevölkerung (Morley, 2000).
Und diese Aufgabe, so groß sie erscheinen mag, kann auf wirksame Weise nur von öffentlich-rechtlichen Rundfunksendern gelöst werden. Sie bleiben eine wichtige Erinnerung an die soziale und kulturelle Verantwortung der Medien in einer Zeit, wo der vorherrschende Trend in Richtung auf eine Konsumkultur weist. Wenn man sich mit der Zukunft der öffentlich-rechtlichen Medien im globalen Kontext beschäftigt, erscheint es unumgänglich, sich bewusst zu machen, dass diese öffentlich-rechtlichen Rundfunksender die letzte Hoffnung für ein sozial verantwortliches Handeln im öffentlichen Interesse darstellen (Raboy, 2003).
Öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten haben eine verdienstvolle Vergangenheit. Angesichts der Möglichkeiten/Herausforderungen im Kontext einer globalisierten Welt kann mit Jakubowicz (2006) gefragt werden, ob sie auf dem Weg in eine spannende Zukunft sind. Oder sind sie am Ende ihres Weges angelangt?
Anmerkungen
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Blanchard, M (1977) The Hutchins Commission, the Press and the Responsibility Concept, Journalism Monographs, 49.
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Teke Ngomba besitzt einenBSc(Hons)-Grad in Journalismus und Massenkommunikation der Universität Buea in Kamerun. Direkt nach der Graduierung im Jahre 2004 ging sie nach Südafrika, wo sie erfolgreich einen Medienausbildungskurs des „South African Institute of International Affairs“ in Johannesburg abschloss, bei dem der Schwerpunkt auf einer kritischen Analyse der afrikanischen Entwicklung lag. Nach der Rückkehr nach Kamerun fand sie eine Anstellung als Angestellte des „Public and Alumni Relations Office“ der Universität Buea. 2006 erhielt sie ein Erasmus Mundus-Stipendium der Europäischen Kommission für ein Master-Studium mit dem Schwerpunkt „Journalism and Media within Globalization: The European Perspective“ an der Universität Aarhus, Dänemark, der Universität von Amsterdam, Niederlande und der Universität Hamburg, Deutschland.
Übersetzung aus dem Englischen: Frank Kürschner-Pelkmann