Thomas Tufte
Der nachfolgende Beitrag ist der Ausgabe 2/2006 der WACC-Zeitschrift „Media Development“ entnommen.
Die folgenden beiden Zeugnisse stammen aus Grahamstown, einer Stadt mit 120.000 Einwohnern in der Eastern Cape Provinz in Südafrika. Dort habe ich 2002 Feldstudien unter 14-19 Jahre alten Jugendlichen aus fünf unterschiedlichen sozio-ökonomischen Schichten durchgeführt. Ziel war es, ein tieferes Verständnis dafür zu gewinnen, wie lokale Gemeinschaften mit der HIV/AIDS-Pandemie im alltäglichen Leben umgehen, um diese Einsichten dafür zu nutzen, bestehende Kommunikationsbemühungen zu HIV/AIDS kritisch auf ihre Relevanz, Qualität und Angemessenheit zu untersuchen.
„In der Nähe meines Hauses lebt ein Mädchen, das HIV positiv ist. In ihrem Haus weiß nur die Schwester vom Status des Mädchens. Sie haben beide Angst davor, dass das HIV positive Mädchen dem Haus gejagt wird, wenn sie dies den Eltern erzählen. Die Schwester hat mir davon erzählt und mich gebeten, dies als Geheimnis zu bewahren. Auch in den Kliniken werden HIV positive Menschen schlecht behandelt. Selbst wenn man lediglich darum bittet, etwas Wasser zu erhalten, wird man ohne Grund beschimpft. Selbst wenn du noch zu krank bist, um entlassen zu werden, sagen sie dir, dass du nach Hause gehen musst, weil kein Platz mehr für dich vorhanden ist. Du kannst nur noch nach Hause gehen und dort sterben. Wenn deine Familie deinen Status kennt, wird man dich nicht zum Arzt oder ins Krankenhaus bringen. Erst dann, wenn deine Situation sich sehr verschlechtert hat, werden sie dich ins Temba Santa Hospital (ein TB-Krankenhaus) bringen und sagen, du hättest TB. Auch bei deiner Beerdigung werden sie lediglich sagen, dass du TB hattest. Ich denke, dass wir lernen sollten, offener mit AIDS umzugehen, dann können wir AIDS besiegen.“ (Oberschülerin in der Rhini Township in Grahamstown)
„HIV/AIDS ist der ‚Killer’ in unserer heutigen Zeit, und das gilt besonders für die Jugend. Die Menschen in Rhini lachen einfach über Leute, die mit HIV/AIDS leben. Das ist der Grund dafür, dass wir jedes Wochenende Beerdigungen haben. Es ist auch ein Grund dafür, dass die Menschen, die HIV positiv sind, dies nicht sagen. Sie greifen schließlich zu Alkohol und Drogen. In den Krankenhäusern sagen sie auch allen anderen, dass du HIV positiv bist, nachdem sie es dir gesagt haben. Du hast nicht einmal Zeit, es selbst deiner Familie zu erzählen ... Die Betroffenen denken immer, dass sie dann, wenn sie ihren Status erwähnen, nicht länger akzeptiert werden. Ein Mädchen, das ich kenne, ist HIV positiv. Die erste Person, der sie dies erzählte, war ihre Schulleiterin. Diese Schulleiterin erzählte es den Lehrerinnen und Lehrern, und diese erzählten es den Schülerinnen und Schülern. Danach wollte niemand mehr etwas mit dem Mädchen zu tun haben. Sie haben sie so schlecht behandelt, dass sie die Schule verließ ... Sie redeten so mit ihr, als sei sie kein menschliches Wesen.“ (Oberschülerin in der Rhini Township in Grahamstown).
Da Entwicklungsorganisationen, Regierungen, Nichtregierungsorganisationen und Basisorganisationen große und steigende Geldbeträge für die Kommunikationsarbeit zu HIV/AIDS aufwenden, waren wir bei unserem Projekt daran interessiert, Kommunikation zu HIV/AIDS aus der Perspektive der lokalen Gemeinschaften zu betrachten. Wie gehen lokale Gemeinschaften mit HIV/AIDS um? Was sind die zentralen Probleme? Wo und wie entwickeln sich Kampagnen zu nützlichen Hilfen? Letztlich bestand das Ziel des Forschungsprojekts vor allem darin, die Komplexitäten des alltäglichen Lebens zu verstehen, um die Forschungsgegenstände und die konkreten Kommunikationsherausforderungen zu erkennen, mit denen zukünftige Kommunikationsplaner und Konzeptentwickler bei Programmen zu HIV/AIDS umzugehen haben.
Die Aussagen der beiden Mädchen verweisen vor allem auf eine zentrale Herausforderung in Zusammenhang mit HIV/AIDS: das Problem der Stigmatisierung. Stigmatisierung ist nach „Collins English“ „ein deutlich erkennbares Brandmal der sozialen Ausgrenzung“. Leider führen die Mythen und Missverständnisse, die mit diesem Brandmal der Ausgrenzung verbunden werden zu einer Verleugnung dieses Brandmals HIV und schaffen so eine Situation, mit der man sehr schwer umgehen kann. Ergebnisse sind eine schlechte Behandlung in den Krankenhäusern, das Schweigen oder die Verbreitung von Gerüchten in der lokalen Gemeinschaft sowie eine Situation, in der niemand den eigenen Status erfahren will. Es ist eine verfahrene Situation, in der Kommunikation hoffentlich zu einer Öffnung in vielen dieser Gemeinschaften beitragen kann.
Die Ergebnisse unserer Studien in Grahamstown zeigen ganz eindeutig, dass die jungen Leute das Gefühl haben, dass ihre Identität auf dem Spiel steht. Junge Leute sind fast schon von der Definition her die Generation mit der größten Energie, dem größten Optimismus und einem Gefühl der Unbesiegbarkeit, das davon bestimmt ist, die Zukunft vor sich zu haben. Aber ein junger Mann schrieb in seinem Essay: „Wenn du HIV bekommst, wird deine Zukunft blockiert.“ Man wird dann Teil der „no future“-Generation. Das ist jedenfalls die Wahrnehmung, die viele junge Leute mangels Heilungsmöglichkeit haben.
Das wiederum führt zu einer Haltung der Leugnung und zu Stresssituationen, in denen junge Leute die Haltung „Es ist mir egal!“ entwickeln. Manche von ihnen leugnen, dass sie in eine risikoreiche Situation kommen könnten. Und dann werfen sie jemand anderem vor, den Virus zu verbreiten – Gruppen von „Anderen“, seien es nun Angehörige des anderen Geschlechts, marginalisierte Gruppen wie Prostituierte, Bewohner eines anderen Stadtviertels oder einfach „die Anderen“. HIV/AIDS spaltet auf diese Weise Gesellschaften sehr viel stärker, als es sie in dem Maße zusammenbringt, wie das erforderlich wäre, um die aktuellen Probleme zu lösen.
Schließlich hängt HIV/AIDS mit den Problemen der Armut und den ungleichen Machtbeziehungen in der Gesellschaft zusammen: Es ist eine Pandemie, die sich in Gesellschaften mit großer Gender-Ungleichheit rasch ausbreitet, eine Pandemie, die mit dem Menschenhandel und der Wanderarbeit mitreist, und eine Pandemie, die diejenigen am härtesten trifft, die sich keinerlei Form der Behandlung leisten können. Die Pandemie ist ein Symptom für soziales und ökonomisches Unrecht und sollte in diesem Wissen bekämpft werden. Es geht nicht nur um die Veränderung individuellen Verhaltens, die Ermutigung der Menschen zur Verwendung von Kondomen oder Sex-Abstinenz. So würde nur die Behandlung von Symptomen bekämpft, und es fehlte die Auseinandersetzung mit den zugrunde liegenden Ursachen.
Aus meinen Feldstudien in Grahamstown haben sich verschiedene Themen herausgeschält, die entscheidende Herausforderungen für die Gemeinschaften darstellen. Dies sind – soweit ich dies nach bestem Wissen und Verständnis wahrnehme – Herausforderungen, vor denen viele lokale Gemeinschaften in Südafrika stehen und die Kommunikationsherausforderungen für zukünftige Kampagnen zu HIV/AIDS darstellen. Ich werde diese Herausforderungen illustrieren mit Auszügen aus den Texten, die junge Leute aus lokalen Gemeinschaften geschrieben haben.
1. Stigmatisierung. Dieses Problem ist in den meisten Problemen präsent – die Tatsache, dass eine massive soziale Verurteilung und Marginalisierung stattfindet, macht die Offenlegung des eigenen Status oder auch nur die Aussage, unsicher zu sein, ob man den Virus in sich trägt, zu einer der schwierigsten Entscheidungen des Lebens. Ein Jugendlicher aus einer Township sagte: „Sie denken immer, dass dann, wenn sie einem Freund, einem Familienmitglied oder einer oder einem Geliebten etwas sagen, in einen Streit geraten und fallen gelassen werden. Sie denken, dass ihre Familienangehörigen sie von diesem Zeitpunkt an nicht länger mögen. Alles, was die Familien danach tun würde, geschehe ohne sie.“ Und ein Mädchen aus einer Township berichtet: „Menschen mit dieser Krankheit werden immer schlecht behandelt, und das schränkt ihre Lebensmöglichkeiten ein. Man hört Leute sagen, ‚statt so ein Leben zu führen, würde ich lieber sterben’. Die meisten Eltern jagen die Kinder aus dem Haus, wenn sie diese Krankheit haben.“
2. Furcht. Auch wenn die meisten Menschen sich davor fürchten, eine schwere Krankheit zu bekommen, verstärkt die weit verbreitete Stigmatisierung in Grahamstown das Gefühl der Furcht in einem solchem Maße, dass die Krankheit einerseits entschieden geleugnet wird und andererseits ein unvorsichtiges Verhalten und eine ‚laissez-faire’-Verhalten praktiziert werden. Auch werden immer andere verantwortlich gemacht. Es liegen viele Berichte darüber vor, dass solche Situationen zu Selbsttötungen geführt haben. Deshalb geht es im Kern des Problems darum, dieses grundlegende Gefühl der Furcht zu überwinden.
3. Das Fehlen sozialer Unterstützungssysteme. In diesem Punkt beziehe ich mich auf soziale Einrichtungen, die in jeder Gemeinschaft existieren – von Krankenhäusern, Schulen und Kirchen bis zu Familien, Freunden und Nachbarn. Bei der Anwendung des analytischen Konzepts der „institutionellen Mediatoren“ auf die lokalen Kontexte musste festgestellt werden, dass die häufigste Erfahrung der Mangel an sozialer Unterstützung ist. Die beiden Zitate am Anfang des Beitrags zeigten die Erfahrungen in Krankenhäusern, und aus Schulen wurde berichtet, dass das Risiko besteht, herausgeworfen zu werden, wenn man HIV positiv ist, ebenso drohen Beschimpfungen durch Lehrer. Im Blick auf soziale Netzwerke in den lokalen Gemeinschaften wurde immer wieder von fehlender Unterstützung berichtet: „Ich mag es nicht, wenn eine Gemeinschaft Menschen schlecht behandelt, die mit HIV/AIDS leben. Statt diese Menschen in deinem Haus willkommen zu heißen, werden sie weggejagt. Andere Familien beginnen, dich abzulehnen, wenn du HIV positiv bist. Und wenn du Wasser aus einer Kanne trinkst, werden Menschen, die nicht HIV positiv sind, nicht mehr aus dieser Kanne trinken. Menschen, die mit HIV/AIDS leben müssen, sollten von uns unterstützt werden, damit sie nicht ständig an ihren Status denken. Ich fordere die Menschen auf, nicht ständig diejenigen zu verspotten, die HIV positiv sind.“
4. Oberflächliche Nutzung von Kommunikationsmöglichkeiten. Es war bei den Feldstudien sehr auffällig, wie zentrale Botschaften verschiedener Kampagnen in den Aufsätzen, alltäglichen Gesprächen und Interviews wiederholt wurden. Dies geschah allerdings auf der Ebene von Slogans, und es bestand ein großer Kontrast zu den tief empfundenen Problemen der Stigmatisierung, der Furcht und des Fehlens eines sozialen Unterstützungssystems. Auszüge aus den Aussagen von Jugendlichen können dies illustrieren. „Es geht darum, dass man darüber spricht“ ... „Die Jugendlichen müssen einem Partner treu sein, und sie müssen sich schützen, Kondome sind für Safer Sex da“ ... „Nutze ein Kondom, denn HIV/AIDS ist eine Killer-Krankheit“ ... „Die Lösung für diese Krankheit ist die Nutzung von Kondomen“ ... „Es gibt nur eine Behandlung, Kondome“ ... „Um Hilfe zu bekommen, musst du darüber sprechen“ ... „Junge Leute müssen Kondome verwenden – es ist der einfachste Weg, um das eigene Leben zu schützen“ ... „Die Botschaft lautet: Leute, geht keine Kompromisse ein, verwendet Kondome, und ebenso: AIDS tötet unsere Menschen, wir müssen dagegen kämpfen“ ... „Sei nicht scheu, sprich darüber, iss gutes Essen, vor allem Früchte und Gemüse, und trinke Saft, keinen Alkohol“. Auf der einen Seite zeigt die Wiederholung dieser Slogans, dass die Kampagnen die Zielgruppen erreichen, dass also die Botschaften gehört und gesehen und sogar in den lokalen Gemeinschaften diskutiert werden. Das große Problem wird dann sichtbar, wenn man diesen offenkundigen Erfolg kontrastiert mit den anderen Ergebnissen, die bereits dargestellt wurden. Es scheint parallele Diskurse zu geben – einer besteht darin, im Alltag die Informationen wiederzugeben, der andere macht tiefe Ebenen der ontologischen Unsicherheit, Furcht und Ungewissheit sichtbar.
5. Das Fehlen gemeinsamer Anstrengungen der lokalen Gemeinschaften. Aus der Perspektive von jungen Leuten von 14 bis 19 Jahren sind in Gemeinschaften mit einer Infektionsrate von mehr als 10 Prozent, persönlichen Erfahrungen des Verlustes von Menschen, einer großen Zahl von Erkrankungen und einer stigmatisierenden Atmosphäre gemeinsame Anstrengungen erforderlich, um diese Herausforderungen zu bestehen. Dies zeigt die Schwächen des Gesundheits- und Bildungssystems und die Notwendigkeit zu ihrer Verbesserung. Es besteht auch ein Bedarf an einer Zivilgesellschaft, die sich zu den Problemen deutlich zu Wort meldet. Dort, wo ich vor Ort Erfahrungen sammeln konnte, hat die Zivilgesellschaft keine nennenswerte Präsenz und Stärke gezeigt. Darüber hinaus besteht eine große politische Herausforderung darin, den gegenwärtigen Prozess der Suche nach multisektoralen und koordinierten Antworten auf nationaler Lösung und deren praktische Umsetzung auch auf lokaler Ebene zu wiederholen.
Diese Ergebnisse bringen uns zurück zum Ausgangspunkt dieses Beitrags: einer kritischen Bestandsaufnahme, wie Botschaften zu HIV/AIDS, die über Massenmedien verbreitet werden, einen erfolgreichen Kommunikationsprozess mit den Zielgruppen ermöglichen können. Nachdem ich bisher einige der Herausforderungen betont habe, möchte ich zum Schluss ein Beispiel für eine Medienkampagne erwähnen, die erfolgreiche Antworten auf diese Herausforderungen bietet, auch wenn die Beteiligung der lokalen Bevölkerung unzureichend ist. Es ist die Fernsehserie „Tsha-Thsa“, die von der Nichtregierungsorganisation „Cadre“ produziert wird.
2003 und 2005 wurden 26 Episoden des „Cadre“-Programms jeweils zur besten Sendezeit an Freitagen ausgestrahlt. Die Programme erreichten hohe Einschaltquoten unter der wichtigsten Zielgruppe, junge Leute. Ich erwähne diese Fernsehserie deshalb an dieser Stelle, weil sie erfolgreich das Geschichtenerzählen auf eine neue qualitative Ebene bringt und die Themen in nuancierter und ermutigender Weise vermittelt. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen vier junge Leute, die in einer kleinen Stadt weit weg von den Metropolen Südafrikas leben. Die Mehrzahl von ihnen beteiligt sich an Gesellschaftstänzen, die in einer lokalen Bar stattfinden. Die Geschichte erzählt auf vielfältige Weise, wie die jungen Leute im Alltag mit HIV/AIDS umgehen. Auch wenn die Kampagne nicht durch eine Partnerschaft mit lokalen Organisationen an der Basis verankert ist – etwas, das sehr wichtig wäre, wie die Ergebnisse meiner Feldstudien in Grahamstown zeigen –, ist das Konzept von „Tsha-Tsha“ nichtsdestoweniger sehr spannend durch die sorgfältige und nuancenreiche Arbeit mit vielen narrativen Elementen. Diese Arbeit beruht auf einer Reihe von Prinzipien:
Die Serie „Tsha-Tsha“ ist wegen ihres kurz skizzierten „Mission Statements“ und ihres erfolgreichen Konzepts der Verbindung von Bildung und Unterhaltung ein gut gelungenes Beispiel für eine innovative Kommunikationspraxis. Die Serie hat natürlich auch einige Schwächen, zum Beispiel das Fehlen einer fundierten Evaluierung und das Fehlen einer Verknüpfung des Fernsehprogramms mit einem breiter angelegten Konzept der Vermittlung in lokalen Gemeinschaften. Die bedeutende Innovation besteht aber in der Art und Weise, wie die Thematik präsentiert wird. Es wird sehr viel weniger gezeigt, wie man sich korrekt verhält, als dass die Zuschauerinnen und Zuschauer eingeladen werden, sich mit den Problemen, Zweifeln und Sorgen der jungen Tänzerinnen und Tänzer in der Serie auseinander zu setzen.
Die zentrale Herausforderung, vor der wir stehen, besteht darin, Wege zu finden, wie solche gelungenen Beispiele der Verknüpfung von Bildung und Unterhaltung mit Strukturen und Organisationen an der Basis verbunden werden können – um so das Ziel zu verfolgen, dass die Zukunft von jungen Leuten in Südafrika und anderswo nicht durch HIV/AIDS zerstört wird.
Thomas Tufte ist Professor am Department of Communication der Roskilde University, Dänemark. Zu seinen neueren Büchern gehören: The Communication for Social Change Anthology. Historical and Contemporary Readings. Alfonso Gumucio Dagron and Thomas Tufte (eds). New Jersey: Communication for Social Change Consortium (im Druck); Media and Glocal Change. Rethinking communication for Development (2005). Oscar Hemer and Thomas Tufte (eds). Göteborg and Buenos Aires: NORDICOM and CLACSO; Living with the Rubbish Queen - A Media Ethnography of Telenovelas, Culture and Modernity in Brazil (2000). Luton: University of Luton Press.
E-mail: ttufte@ruc.dk
Übersetzung aus dem Englischen: Frank Kürschner-Pelkmann