Von Kate Azuka Omenugha
Armut hat viele Facetten und viele Dimensionen. Darunter sind der schlechte Zugang zu staatlichen sozialen Dienstleistungen und zur Infrastruktur, eine ungesunde Umwelt, Analphabetismus und Unwissenheit, schlechter Gesundheitszustand, Unsicherheit, Sprachlosigkeit und soziale Ausgrenzung, ebenso niedriges Haushaltseinkommen und unsichere Ernährungssituation. Diese Merkmale der sozialen Wirklichkeit der Armen in Nigeria verstärken sich gegenseitig, mit der Folge, dass die Armen in einem Teufelskreis gefangen bleiben (1). In den meisten Ländern der Welt stellen die Frauen mehr als die Hälfte der Bevölkerung. Es ist gut erforscht, dass sie die am schlechtesten bezahlten Arbeiten ausführen und in großer Zahl in den Jobs und Berufen zu finden sind, die am unteren Ende der Gehaltsskala stehen (2). McClintock (1996) schreibt, dass Frauen zwei Drittel der Arbeit auf der Welt leisten, 10% des Einkommens der Welt erhalten und weniger als 1% des Vermögens der Welt besitzen (3). In einem Land wie Nigeria tragen Kultur und Religion dazu bei, dass Frauen in den Ketten der Armut gefangen bleiben, zum Schweigen gebracht und ausgeschlossen werden, mit dem Ergebnis, dass sich Männer den Löwenanteil der Ressourcen aneignen.
Die Medien in Nigeria machen den Eindruck, zum Status quo beizutragen, indem sie Frauen weit gehend ignorieren, sie selten zu Wort kommen lassen, ihnen mit vielfältigen Stereotypen ihre soziale Bedeutung nehmen und ihre Verletzlichkeit erhöhen. Auf diese Weise tragen sie zum Teufelskreis der Armut bei. Es ist aber von größter Bedeutung, dass dieser Teufelskreis durchbrochen wird, denn die Befreiung der Frauen, so Roach, ist verbunden mit der Befreiung von unzähligen anderen Armen (4). Im Blick auf Kommunikationsfragen argumentiert Roach, dass die Akzeptanz und Übernahme von den Wertmaßstäben der Frauen unsere Kultur des Schweigens verändern wird.
Diese Kultur des Schweigens muss in Nigeria zum Thema gemacht werden, weil Armut und ihre Begleiterscheinungen allmählich aus der Berichterstattung der Medien verschwinden und ersetzt werden durch Geschichten über die Reichen und Menschen, die im Überfluss leben, ebenso über hohe Regierungsmitglieder, Regierungschefs und ihre Verwandten. Ganz normale Menschen in Nigeria, und dazu gehört ein Großteil der Frauen, spielen keine große Rolle in den Medien. Themen, die die Mehrheit betreffen, werden einfach ausgeblendet.
Die nigerianischen Medien liefern typischerweise leere Worthülsen wie "Der Regierung wurde empfohlen, ländliche Gemeinschaften mit sauberem Trinkwasser zu versorgen, um Guineawürmer erfolgreich zu bekämpfen" oder "Ein früheres Staatsoberhaupt hat sich für eine Verbesserung der Lebenssituation der ländlichen Bevölkerung eingesetzt" oder "Der Verantwortliche für den Öffentlichen Dienst sagte, dass Strukturen geschaffen worden seien, um Arbeitsmöglichkeiten zu schaffen und die Armut zu bekämpfen".Solche Sätze klingen scheinheilig, weil sie über Armut reden, statt sich im Kampf gegen die Armut zu engagieren. Sehr oft ist wichtiger, wer etwas gesagt hat, als das, was er gesagt hat. Diejenigen, die Nachrichten schaffen, werden wichtiger als die Nachrichten selbst.
Der Zugang nigerianischer Frauen zu den Medien
Die Ergebnisse von Studien aus der jüngsten Zeit in Nigeria, die auf Erfahrungen vor Ort beruhen, zeigen, dass der Zugang von Frauen zu den Medien durch eine Reihe von Faktoren stark eingeschränkt wird. Als ich für ein Forschungsvorhaben lediglich 15 Frauen suchte, die Zeitungen lesen, stellte ich fest, dass viele Frauen es als Luxus ansahen, eine Zeitung zu kaufen. Ein finanzierbarer Zugang zu den Medien erscheint daher als Privileg und nicht als Recht. Da für die Medien vieler Länder Fragen der Wirtschaftlichkeit einen hohen Stellenwert haben, stellt sich die Frage, wie die Frauen, die sich den "Kauf" der "Ware" Medien nicht leisten können, in der täglichen Berichterstattung vorkommen. Sie bleiben aus dem simplen aber gewichtigen Grund am äußersten Rand der Berichterstattung, dass sie keinen Wert als produktive Mitwirkende an der ökonomischen Globalisierung zu haben scheinen.
Die schwache Position der Frauen in den Familien hat auch zur Folge, dass die Männer das Radio unter ihrer Kontrolle haben, wenn es - was häufig der Fall ist - das einzig verfügbare Medium ist. Beim Fernsehen hat Esans ethnografische Studie zu den Sehgewohnheiten nigerianischer Frauen ergeben, dass auch dort eine Hackordnung besteht, bei der die Frauen ganz unten auf der Leiter stehen. Männer, gefolgt von Kindern, haben die Priorität, wenn es darum geht, zu entscheiden, welches Programm gesehen wird (5).
Der Medienzugang von Frauen wird auch durch kulturelle und familiäre Ansprüche stark eingeschränkt. Nigerianische Männer können in Pubs oder in das Haus von Freunden gehen, um fernzusehen. Eine solche Bewegungsfreiheit wird Frauen oft nicht zugestanden, besonders nicht in Nordnigeria, wo viele Frauen nur sehr eingeschränkt in der Öffentlichkeit erscheinen dürfen (6). Andere Frauen, die diesen Restriktionen nicht unterliegen, haben innerhalb und außerhalb des Hauses eine so große Arbeitslast, dass keine Zeit bleibt, Medien zu nutzen. Frauen fühlen sich oft schuldig, wenn sie Medien nutzen, weil sie unter einem so großen Zeitdruck stehen.
Die dargestellte Situation macht eine Krise bei der Verwirklichung der Kommunikationsrechte von Frauen sichtbar. Eine wachsende Zahl von Frauen wird wegen ihrer Armut und Marginalisierung aus dem gesellschaftlichen Geschehen ausgeschlossen.
Nigerianische Frauen in den Medien - eine Verletzung ihrer Kommunikationsrechte?
Studien über nigerianische Frauen in den Medien lassen erkennen, wie zentrale Mythen und Stereotype ständig verstärkt werden (7). Es ist schon oft darauf hingewiesen worden, dass Frauengesichter nur selten in den Zeitungen zu finden sind (8). Dafür gibt es Erklärungen auf verschiedenen Ebenen. Zunächst ist zu erwähnen, dass die Ideologie des Entwicklungs-Journalismus, die in Nigeria weit verbreitet ist, die Medien zu bloßen Sprachrohren der Regierung macht (9). Sie legitimiert die Konzentration der Medien auf die Aktivitäten hoher Regierungsvertreter. Da wenige Frauen solche Regierungspositionen innehaben, kann ihr Ausschluss aus den Medien nicht überraschen.
Der Nachrichtenwert wird in Nigeria zudem gegenwärtig stark am Kriterium der Prominenz der beteiligten Personen gemessen. Dies marginalisiert die Frauen und die Armen noch mehr. Frauen, die in den Nachrichten vorkommen, tun dies als Anhängsel von Männern, die Macht besitzen. Die nachgeordnete Darstellung dieser Frauen trägt nur zur Verherrlichung der Männer bei, zu denen sie gehören. Wenn Frauen selbst zu Subjekten der Berichterstattung werden, dann werden sie meist als Opfer von Kriminellen dargestellt. Da in den Nachrichten oft der Kontext fehlt und sie in kleinen Häppchen präsentiert werden, tragen sie nicht selten dazu bei, die negativen und abwertenden Bilder von Frauen zu verstärken. Dies kommt besonders stark in der Berichterstattung der Medien über illegale Grenzübertritte zum Ausdruck. Die grenzüberschreitende Verschleppung von Frauen und Kindern ist ein international organisiertes Verbrechen, das anscheinend die Polizei, die Einwanderungsbehörden und die nigerianische Regierung überfordert. "Women Rights Watch" (10), eine nigerianische Nichtregierungsorganisation, berichtet von vielen Fällen von Folterungen, denen besonders Mädchen ausgesetzt sind: Das reicht von erzwungener Arbeit als Sexsklavinnen über psychischen Terror bis zu Mord. Diejenigen, die die Verbrechen begehen, bedrohen auch die Familien der Mädchen in Nigeria, sodass eine Mittäterschaft aus Angst oder ein Schweigen die Schwierigkeiten erhöhen, die Verbrechen aufzuklären. Aber es sind öfter die Opfer als die Verbrecher, die in den Medien verurteilt werden. Nach der Deportation der Mädchen aus den Ländern, in die sie verschleppt worden waren, werden sie noch stärker traumatisiert durch die Sensationsberichterstattung über das Thema in den nigerianischen Medien. Die Mädchen werden im nationalen Fernsehen und in den Tageszeitungen zur Schau gestellt. Die Opfer erscheinen als die Kriminellen. Tatsächlich werden diejenigen, die Frauen und Kinder verschleppen, nur sehr selten festgenommen und verurteilt (11).
Die Medienberichterstattung in Frage stellen - die Rolle von Frauengruppen in Nigeria (12)
Es sind viele Frauengruppen in Nigeria gebildet worden, und eines ihrer Hauptanliegen besteht darin, Medien und kulturelle Praktiken zu kritisieren, die den Frauen in Nigeria schaden (13). Die Frauengruppen bestehen auf einer grundlegenden Transformation der Gender-Beziehungen in der nigerianischen Gesellschaft. Um dies zu erreichen, setzten sie in Kampagnen eine Vielzahl von Medien ein, führen Bildungsprogramme durch, betreiben Lobbyarbeit und stellen kritische Fragen zur Mitwirkung von Frauen in der nigerianischen Gesellschaft. Einige dieser Frauengruppen haben die Produktion von „Jingles" auf Englisch und in lokalen Sprachen finanziert, in denen Frauen vorgestellt werden, die erfolgreich in traditionell von Männern dominierten Berufen tätig sind. So wird das vorherrschende Bild in Frage gestellt, das die Frau auf ihre häusliche Rolle reduziert. Eine ganze Reihe von Frauengruppen hat außerdem Kampagnen gegen Gender-Gewalt unterstützt. In den Fällen von Safiya Hussein und Amina Lawal, die wegen Ehebruchs von Scharia-Gerichten in Nordnigeria zum Tod durch Steinigung verurteilt worden waren, haben Frauengruppen erfolgreich dafür gesorgt, dass die Situation dieser Frauen international bekannt und eine internationale Debatte ausgelöst wurde.
Die meisten der Gruppen müssen sich bisher damit zufrieden geben, Programme für Radio- und Fernsehsender zu produzieren, ohne selbst Medien zu besitzen. Ein Grund dafür sind die hohen finanziellen Anforderungen, die die "National Broadcasting Cooperation" (NBC) an alle stellt, die Rundfunksender betreiben wollen. Radio- und Fernsehsender werden überwiegend von der öffentlichen Hand betrieben, aber seit der Deregulierung des Rundfunks im Jahre 1992 sind etwa neun private Sender entstanden. 1997 legte die NBC fest, dass astronomisch hohe Gebühren von mehr als 20.000 Dollar für eine Fernseh- oder Radiolizenz gezahlt werden müssen (14). Wie üblich und keineswegs überraschend wurden Frauen durch die hohen Kosten von einer Mitwirkung ausgeschlossen. Bis heute sind die privaten Radio- und Fernsehsender im Eigentum von Männern.
Stärkung der Kommunikationsrechte nigerianischer Frauen
Wir dürfen nicht übersehen, dass es eine enge Beziehung kultureller Fragen und der fortgesetzten Verarmung nigerianischer Frauen gibt und zwar sowohl der ökonomischen Verarmung als auch des fehlenden Zugangs zu Ressourcen. Es gibt kaum Möglichkeiten, ihre Kommunikationsrechte zu fördern, ohne dass die institutionellen Strukturen und kulturellen Praktiken in der Gesellschaft, die Frauen ausschließen, radikal verändert werden. Wie bereits erwähnt engagieren sich die Frauengruppen in diesen Fragen, aber es ist keineswegs eine Aufgabe, die sie allein betrifft. Die Initiativen der Frauen haben aber andere Gruppen in der Gesellschaft dazu veranlasst, sich ebenfalls um dieses Anliegen zu kümmern.
Im Dezember 2002 hat das "Centre for Democracy and Development" (CDD) ein Ausbildungsseminar für Medienmacher und lokale Führungspersönlichkeiten zur Überwindung der Armut in Nigeria durchgeführt. Es wurde erkannt, dass die Armut in Nigeria tief gehende Ursachen hat, weit verbreitet ist und viele Facetten aufweist, wobei Frauen mehr betroffen sind als Männer. Deshalb forderten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops die Medienmacher unter anderem dazu auf, "ihre politischen Prioritäten zu analysieren und eine Politik einzuführen, die zu einem Gender-Gleichgewicht beiträgt und den Kontext derjenigen wahrnimmt, die von den Programmen profitieren sollen" (15). Dieser Vorschlag nimmt die Gender-Matrix wahr, durch die Frauen und Männer den Zugang zu Ressourcen aushandeln.
Ganz auf dieser Linie möchte ich vorschlagen, den weit verbreiteten ethischen Medienkodex und die praktische Arbeit von Journalistinnen und Journalisten zu überprüfen, um eine Berichterstattung zu erreichen, die fair gegenüber Frauen und Männern ist. Dies könnte Journalistinnen und Journalisten zu bewussten Anstrengungen veranlassen, nicht nur mehr und vielfältigere Geschichten über Frauen zu veröffentlichen, sondern dies auch in einer sensiblen Weise gegenüber Gender-Fragen zu tun. Das könnte wesentlich zu einer Überwindung der negativen und stereotypen Frauenbilder in den Medien beitragen. Außerdem würde eine verstärkte Darstellung von Frauen in den Medien auch bedeuten, dass die Armen stärker vorkommen und sie einen größeren Zugang zu den Medien erhalten.
Eng verbunden mit einer Überprüfung des ethischen Kodex ist die Notwendigkeit, neu zu definieren, was berichtenswert ist. Die vorherrschenden Kriterien für den Nachrichtenwert bevorzugen das "wer" gegenüber dem "was". In den Nachrichten müssen aber die wirklich wichtigen "Akteure" in den Mittelpunkt gestellt werden - die ganz normalen Leute, die realen Menschen, die Gemeinschaft, statt sich auf die Spitze zu konzentrieren und diejenigen, die weiter unten stehen, nur anzusprechen. Nigerianische Journalistinnen und Journalisten benötigen Seminare, um darin ausgebildet zu werden, neue Schwerpunkte zu setzen und dem vorherrschenden Trend entgegenzuwirken.
Sehr wichtig ist es außerdem, die intellektuelle Ebene zu erreichen, auf der viele Gender-Ideologien geformt werden. Wir müssen deshalb die Curricula der Universitäten beeinflussen. Wenn Kurse zu Fragen von Gender und Gesellschaft in die allgemeinen Studienpläne aufgenommen würden, wäre schon viel erreicht auf dem Weg zu einem so dringend benötigten Bewusstsein für die Gleichberechtigung der Geschlechter. Akademische Einrichtungen verbreiten Wissen und geben die ideologischen Grundlagen jeder Gesellschaft weiter. Im Rahmen der Bildung und Ausbildung der zukünftigen Eliten einer Gesellschaft hat ihre intellektuelle Formung weit reichende Auswirkungen auf die ganze Gesellschaft.
Offenkundig sind diese Vorschläge ohne eine zentrale Rolle der nigerianischen Regierung nicht zu verwirklichen. Gegenwärtig scheint die nigerianische Regierung eine passive Haltung gegenüber der Verletzung von Frauenrechten einzunehmen. In der nigerianischen Verfassung steht explizit, dass es keine Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Religion, ethnischer Zugehörigkeit etc. geben soll. Aber Praktiken, die zur Gender-Diskriminierung führen, werden in der nigerianischen Gesellschaft ständig verstärkt, und die Regierung scheint unfähig zu sein, dagegen etwas zu unternehmen.
Die Regierung muss etwas dafür tun, dass mehr Menschen Zugang zu den Medien erhalten. Es ist erforderlich, die Eigentumsverhältnisse in den Medien neu zu gestalten, insbesondere im Rundfunk. Die Regierung sollte Programme und Strategien entwickeln, um lokalen Gemeinschaften und interessierten Organisationen das Eigentum an Medien zu ermöglichen. Ein Schritt, um dies zu erreichen, ist eine Revision der astronomisch hohen Gebühren für Rundfunklizenzen. Die Medien im öffentlichen Eigentum sollten dadurch gestärkt werden, dass sie Programme ausstrahlen, die auf Gemeinschaften ausgerichtet sind und nicht lediglich an einzelnen Zuhörerinnen und Zuhörern. Eines ist klar: Die Präsenz nigerianischen Frauen in den Medien wird durch gewichtige Akteure stark eingeschränkt - Journalisten, Eigentümer von Medien, Regierungsgremien -, die immer noch nicht sensibel in Gender-Fragen sind. Deshalb muss die Lobbyarbeit und Sensibilisierung in Gender-Fragen fortgesetzt werden. Die wichtigen Akteure in den nigerianischen Medien sollten erkennen, dass der Ausschluss von Frauen bedeutet, die Mehrheit der Menschen in Nigeria auszuschließen, die in einem Teufelskreis der Armut gefangen sind.
Anmerkungen:
1 Hodges, A (ed) (2001). Children's and Women's Rights in Nigeria: a wake-up call Situation Assessment and Analysis 2001, Nigeria: National Planning Commission, Abuja and UNICEF, p. 19.
2 See for examples Alan, G. (1994). 'Third World Cities: Poverty, gender roles and environment during the time of restructuring' Urban Studies, vol. 31 Issue 4/5, 605 - 634; Ashraf, J. and Ashraf, B. (1993) 'Estimating the gender wage gap in Rawalpindi City', Journal of Development studies, 29, 365 - 376.
3 McClintock, A. (1996). 'The angel of progress: pitfalls of the term 'postcolonial', In Barker, F. et al, (eds.) Colonial Discourse/Postcolonial Theory, Manchester and New York: Manchester University Press. p. 253 -266.
4 Roach, C. (1995). 'Women and Communication Technology: what are the issues' In Lee, P. (ed) The Democratization of Communication. Cardiff: University of Wales Press, p. 140.
5 Esan, O. (1993). Receiving Television Messages: An Ethnographic study of women watching television in Nigerian context, PhD Dissertation, University of Glasgow.
6 Also known as Kulle in Hausa, is a religious practice in Islam of secluding women from the sight of men. This is practiced in Nigeria, mostly in the Northern states and is believed to limit women's right to access and participation.
7 See for example Imam, A. (1992). Ideology, women and the mass media: a case study in Kano, Nigeria. In: A. Imam et al. (eds) Women and the mass media in Africa. Occasional paper series No. 6. Dakar, AFARD-AAWORD. p. 39 - 104.
8 See Chude, C. (2003). Portrayal of women in Nigeria news magazines. Unpublished MSc. thesis, Nnamdi Azikiwe University Awka, Nigeria.
9 Tettey, W.J (2001). 'The Media and Democratization in Africa', Media, Culture and Society vol 23, number 1, 5 - 31.
10. See http://www.rufarm.kabissa.org/pressrelease/yearendreview.htm [Accessed 2 January 2005]
11 Hodges 2001, p. 212.
12 I use Women groups in this paper to refer to organisations that concern themselves with the rights of women. It does not necessarily imply that membership is entirely female, or that such an organisation is necessarily a nominal society.
13 For examples Women in Nigeria (WIN), Civil resource and Documentation Center (CIRDDOC), Nigeria; Women's Right Watch Nigeria, Women Farmers Advancement Network, Nigeria (WOFAN), Women's Consortium of Nigeria (WOCON).
14 National Broadcasting Commission (1997) This is NBC, Nigeria: National Broadcasting Commission.
15 See http://tinyurl.com/9pdcv [Accessed 10 December 2002].
Kate Azuka Omenugha hat mit einer Arbeit zu Media, Gender and Cultural Studies an der University of Gloucestershire, United Kingdom, promoviert. Sie unterrichtet Communication and Gender Studies an der Nnamdi Azikiwe University in Awka, Nigeria. Sie hat zu einem breiten Spektrum von Themen auf den Gebieten Gender, Rasse und Repräsentanz geforscht.
Übersetzung aus dem Englischen: Frank Kürschner-Pelkmann